Martinsfeuer im Kranichgarten

Martinsfeuer im Kranichgarten

Das Feuer wird als Symbol verstanden das Licht in das Dunkle bringt wie die gute Tat des St. Martin das Erbarmen Gottes in die Dunkelheit der Gottesferne brachte. Der Ursprung des Martinfeuers wird in den Riten der germanischen Wintersonnwendfeier und des germanischen Erntedankfestes vermutet.

Ein Freudenfeuer, wie es auch zu anderen Anlässen angezündet wurde, ist zugleich aber auch ein reinigendes Feuer, in dem das vergangene Jahr verbrannt wird: Der Sommer wird verbrannt! Das „Sommerverbrennen“ soll daran erinnern, dass ein Zeitabschnitt unwiederbringlich vergangen ist.

Das Wetter wollte zu Beginn nicht so richtig mitspielen.  Hatten wir doch den Pfaffengrunder Musikzug bestellt um uns mit Martinsliedern den Abend musikalisch zu umrahmen. Petrus hatte ein Erbarmen und schickte den Regen in die Ferne damit wir es uns am offenen Feuer gemütlich machen konnten. In Decken gepackt mit Glühwein und Wurst vom Grill, brennenden Laternen und das offene Feuer war für uns alle ein unsagbar schönes Erlebnis, auf das wir uns im nächsten Jahr wieder freuen.